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Deutsches Technikmuseum Berlin

Unser Urlaub in Berlin hat uns auch zum Deutschen Technikmuseum geführt. Das Museum sieht von außen sehr unscheinbar aus und ist nur dadurch erkennbar, dass im 4.OG auf der Dachterrasse eine Douglas C-47 aufgestellt wurde. Diese ist schon von weiten deutlich zu sehen.
Wer mit der Bahn kommt, muß zuerst einmal um das ganze Gebäude herumlaufen und kommt zu einem sehr unspektakulären und unscheinbaren Eingang. Ich kann nur jedem Berlinbesucher empfehlen, sich zum Anfang des Urlaubes eine WelcomCard zu kaufen. Zu der Karte gibt es dann ein Heft mit sehr vielen interessanten Coupons und Ermäßigungen. So zum Beispiel auch für das Museum.

Das Museum ist, wenn man den Museumsführer in der Hand hält, gigantisch. 5 Etagen im Neubau, 3 Etagen im Altbau, 5 Etagen im Beamtenhaus, 3 Lokschuppen, Außengelände und die historische Brauerei. Ganz schön viel Fläche für ein unscheinbares Museum. Allein zwei Etagen haben 3.000 m² und beherbergen 40 Großexponate.

Der Rundgang beginnt im Neubau und dieser beherbergt die Luftfahrt 1. und 2. Weltkrieg sowie die Seefahrt. Die hier gezeigten luftfahrttechnischen Exponate sind wirklich ausgewählt und es befinden sich sehr viele Schätzchen dabei. Um hier nur einige zu nennen:
Rheintochter, Tante Ju, Arado Ar 79 und AR 96, Heinkel 162, Horten Ho II L, Messerschmidt Bf 109 und Bf 110, etc, etc. Eine komplette Auflistung findet man auf der Homepage des Museums. Hier bitte dem Link folgen und oben links (unter dem Button Ausstellung) die gewünschte Sparte (Luffahrt, Seefahrt, etc) anklicken. Auf der nun folgenden Seite kann man unten PDF-Dateien ansehen.

In der Schifffahrtsabteilung werden hunderte von Modellsegelschiffen ausgestellt, die eine absolut perfekte Qualität besitzen. Bei den Modellsegelschiffen wurden auch einige sehr interessante Schiffe aus Silber, Jade und aus Nelkenblüten! gezeigt.
Im Erdgeschoß kann man einen Schlepper begehen und einem Schiffshebewerk aus Messing (voll funktionstüchtig) bewundern. Zudem wird im Erdgeschoß ein teilweise restaurierter Lastensegler mit Ziegelsteinladung ausgestellt. Der Mast geht über alle 4 Etagen und die Spitze ragt in die Flugzeugabteilung hinein. Wer diese Exponate im Neubau alle eingehend betrachten möchte, ist bis hier mit mindestens drei bis vier Stunden dabei.

Der Altbau war für uns jetzt nicht so interessant und daher kann ich nur aus dem Prospekt berichten. Hier werden Exponate zum Thema Werkzeugmaschinen, Informatik, Nachrichtentechnik, Textiltechnik, Papiertechnik sowie Schreib- und Drucktechnik gezeigt.
Auch im Beamtenhaus waren wir nicht, da hier Schmuckproduktion, Kofferproduktion, Chemie sowie Foto- und Filmtechnik ausgestellt wurden.

Wir sind nach ca. 4 Stunden zu den Lokschuppen gewandert und haben die unzähligen Lokomotiven und Wagons angesehen. Auch hier haben wir nur mit oberflächlicher Betrachtung ca. 1 Stunde zugebracht und uns dann noch das Außengelände und die Brauerei angesehen.
Die Lokschuppen sind thematisch aufgebaut und fangen bei den ersten Gehversuchen der Lokomotiven an und enden dann mit einer Lokomotive aus den 80er Jahren.

Sehr spannend waren die Filmstationen zu einzelnen Themen. Gemäß Prospekt waren es 20 Stationen, die zum Beispiel das Leben auf dem Schlepper im Erdgeschoß zeigen. An vielen Stellen im Museum kann der Besucher Hörstationen aufsuchen und Tondokumente aus der Epoche der Exponate hören.

Ich war am Ende des Besuches mehr als erschöpft, da wir nicht damit gerechnet hatten, ein so tolles und großes Museum vorzufinden. Wer die Chance hat, das Museum zu besuchen, sollte unbedingt einen Abstecher machen und sehr viel Zeit mitbringen.

2017 Technikmuseum
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2017 Technikmuseum
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